Datensicherungen sind die Basis einer vernünftigen IT-Sicherheitsstrategie und das nicht nur am „Welt-Backup-Tag“! Das 10. Jubiläum zeigt uns aber, wie wichtig die kontinuierliche Datensicherungen für Unternehmen und natürlich auch Privatpersonen sind.

So erstellen Sie Ihr Backup

Alle wichtigen Daten werden in einem Backup gespeichert und extern gesichert. Die Speicherung kann dabei auf unterschiedlichen Medien und auch auf Cloudspeichern erfolgen. Im Falle eines Datenverlustes kann so der Großteil der Daten – je nachdem, wie lange die letzte Sicherung zurückliegt – wiederhergestellt werden. Denken Sie dabei auch an Ihre Website – hier befinden sich ebenfalls Daten, die gesichert werden müssen. Übrigens: in mehr als 50 % aller Fälle entstehen die Datenverluste aus Hardware-Problemen, gefolgt von Stromausfällen. Hackerangriffe und Viren sind ebenfalls nicht zu vernachlässigen.

Datensicherung per CD, DVD oder Blu-ray

Diese Methode ist eine der Ältesten. Die Daten werden auf ein Medium „gebrannt“, dass danach i.d.R unveränderlich ist. Auf eine Blue-ray passen bis zu 54 GB an Daten.

Datensicherung vom PC auf externe Festplatte oder USB-Stick

Die Daten werden auf eine externe Festplatte gesichert. Dies hat gegenüber den Rohlingen den Vorteil, dass viel größere Datenmengen gesichert werden können. Auch die Haltbarkeit spricht für die Festplatten.

Datensicherung auf Magnetband bzw. RDX-Medien

Dabei handelt es sich um eine alte, aber bewährte Methode. Die Daten werden auf Magnetbändern gespeichert, die bis zu 30 Jahre haltbar sind. Allerdings sind Bandgeräte sehr teuer und eignen sich damit nur für größere Unternehmen. Die Speicherkapazität pro Band beträgt bis zu 1500 GB.

Bei RDX-Medien sind diese Geräte allerdings günstiger. Die Speicherung erfolgt auf speziell für diesen Einsatz vorgesehenen Festplatten in so genannten Cardridges. Allerdings besteht wie bei den Magnetbändern auch hier das Problem der korrekten Lagerung.

Datensicherung per NAS-System

NAS – Network Attached Storage – sind netzwerkbasierte Speichergeräte. Diese bestehen i.d.R. aus Festplatten oder sogar aus SSD. In einem NAS können mehrere Festplatten eingesetzt werden, die in einem sogenannten RAID-Verbund durch Redundanz eine noch höhere Sicherheit bieten. Der Vorteil besteht in der einfachen Nutzbarkeit mit allen Geräten im gleichen Netzwerk, wie z.B. auch Smartphones und anderen drahtlosen Geräten. Zur Sicherung gegen Stromausfall wird häufig ein USV – eine unterbrechungsfreie Stromversorgung – genutzt.

Datensicherung per Cloud

Während sich ein NAS im lokalen Netzwerk befindet, das ebenfalls durch einen Brand oder Wasserschaden betroffen sein kann, erfolgt die Cloudspeicherung in einem oder mehreren Rechenzentren. Da diese Rechenzentren normalerweise sehr gut geschützt und ausfallsicher sind, ist dies sicher die Wahl der Zukunft. Es wird lediglich eine stabile Internetverbindung benötigt. Besonders für Unternehmen interessant: die Kosten sind im Vergleich zu Hardwarelösungen recht überschaubar!

Sie möchten in Zukunft Ihre Daten sicher verwahren? Sprechen Sie uns gern an. Wir vermitteln Ihnen fachkundige Partner und helfen Ihnen bei der finanziellen Unterstützung durch Fördermittelgeber!

 


Fotos: https://www.pexels.com/de-de/foto/frau-die-laptop-neben-glaswand-halt-1181316/